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LockenLocken sind, egal ob große oder kleine, immer ein Hingucker. Doch nur wenige Frauen sind mit vollen Naturlocken gesegnet. Deswegen helfen viele einfach etwas nach. Denn nicht nur auf natürlichem Weg kann eine Lockenmähne den Kopf zieren. Der Wunsch die Haare in Locken zu verwandeln, ist ganz und gar nicht neu. Schon die Griechen hatten vor ca. 2400 Jahren einen Weg gefunden, um glattes Haar in Locken zu verwandeln. Sie benutzten damals eine im Feuer erwärmte Metallstange, um die dann das Haar gewickelt wurde, um es in Lockenform zu bringen. Aber keine Sorge, so brachial muss heute nicht mehr vorgegangen werden. Aber der echte Durchbruch von Lockenfrisuren kam erst um ca. 1900. Da machte der Friseur Karl Ludwig Nessler, die Dauerwelle mit einer damals neuen Methode zur Modefrisur schlechthin. Seitdem wurde den Locken immer wieder, die volle Aufmerksamkeit zu Teil. Und wer könnte es verübeln? Sie sehen damals, wie heute umwerfend aus und mit einem gekonnten Schwung kann jeder seinem Gegenüber den Kopf verdrehen.

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Aber wie kann nun jemand der keine natürlichen Locken hat, seine Haare in Locken verwandeln? Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Angefangen mit dem Original aus 1910, dem Lockenwickler. Sie werden heute noch genauso wie damals zum Lockenwickeln verwendet, mit dem kleinen Unterschied, dass es heute viele verschiedene und auch modernere Lockenwickler gibt. Die andere weithin bekannte Möglichkeit ist der Lockenstab. Damit kann jeder, nach etwas Übung, die bezauberndsten Locken ganz einfach zu Hause wickeln. Aber auch mit dem Glätteisen können Locken gemacht werden, nur kennt fast niemand diesen Trick.

Wie werden sie gemacht?

Um Ihr Haar in eine Lockenpracht zu verwandeln, gibt es viele Möglichkeiten. Damit Sie sich überlegen können, welche Sie anwenden möchten, stellen wir Ihnen hier kurz alle Möglichkeiten vor. Dadurch haben Sie einen guten Überblick und wissen genau, was zu Ihnen passt.

Eine Originalvariante zum Lockenmachen aus ca. 1900 ist das Lockenwickeln. Das grundlegende Prinzip hat sich seit damals nicht viel geändert. Die restfeuchten Haare werden um die Lockenwickler gewickelt und das Haar wird meist mit heißer Luft erhitzt. Dabei nehmen die Haare die gewickelte Form an und fallen in Spiralen hinab, wenn der Lockenwickler entfernt wurde. Wie groß diese Spiralen sind, hängt von der Größe des Lockenwicklers ab. Da ja nicht jeder die gleichen Locken haben möchte, gibt es die Lockenwickler von ca. 5 mm bis 40 mm im Durchmesser. Damit können alle gewünschten größen realisiert werden. Das was sich seit der Erfindung der Lockenwickler geändert hat, sind die Lockenwickler selbst. Wenn früher noch Metallwickler zum Einsatz kamen, an denen man sich sehr leicht die Haut verbrennt, kommen heute die unterschiedlichsten Formen zum Einsatz. Dazu zählen: die Samtwickler, Volumenwickler, Dauerwellenwickler, Haftwickler, Papilloten und ihre modernste Variante: Die Heizwickler. Die Heizwickler sind besondere Wickler zum Locken machen. Sie werden in einer Heizstation aufgewärmt und dann heiß mit den Haaren eingewickelt. Damit werden die Haare viel schonender erhitzt und werden damit weniger beschädigt.

Die gängigste moderne Methode, um glatte Haare in Locken zu verwandeln, ist der Lockenstab. Er besteht aus einem Kabel für die Stromversorgung, einem Griff und dem Heizelement. Im Griff befindet sich die gesamte Elektronik für die Regelung der Temperatur. Das Heizelement des Lockenstabs ist das wichtigste Teil. Denn es ist für das Ergebnis verantwortlich. Das Heizelement erreicht sehr hohe Temperaturen, die dem Haar schwere Schäden zufügen können. Damit die Beschädigung gemindert oder gar verhindert werden kann, ist das Heizelement mit einer Schicht aus Keramik überzogen. Weil die Keramik die Wärme schonender in das Haar einleiten kann. Zusätzlich sollte das Haar auch noch geschützt werden, doch dazu später mehr. Seine Handhabung ist denkbar einfach. Die abgetrennte Haarsträhne wird einfach um das Heizelement gewickelt und in der aufgewickelten Position kurz festgehalten. Nach ca. 10 Sekunden kann die Locke wieder vom Lockenstab genommen werden. Diese Zeit ist abhängig von der gewählten Temperatur. Es gilt: Je niedriger die Temperatur, desto länger sollte das Haar am Heizelement bleiben, um die Lockenform auch gut aufnehmen zu können. Aber bei den höheren Temperaturen, alle über 180 °C, lassen Sie bitte niemals Ihr Haar länger als 10 Sekunden auf dem Gerät, sonst droht eine Schädigung.

Profi – TIPP: Beim Wickeln der Locken ist die Breite der Haarsträhne egal. Wenn eine breitere Strähne vorbereitet wird, sind die Locken einfach etwas dicker. Wenn eine schmale oder dünne Strähne vorbereitet wird, entstehen feine Locken.

Die Lockenwickler gibt es in den zwei unterschiedlichen Bauarten:

  • Die geraden Lockenwickler
  • Die spitz zulaufenden Lockenwickler

Jede Bauart hat seine eigene bestimmte Anwendung. Mit den geraden Lockenwicklern gelingen vor allem die gleichmäßigen Locken hervorragend. Durch seine Form wird das Haar besonders voll und voluminös. Der gerade Lockenstab ist primär für mittlere und große Locken geeignet. Der spitz zulaufende hingegen hat den Vorteil dass seine Locken nach vorne hin entweder kleiner oder größer werden, je nachdem wie die Haare um den Lockenstab gelegt werden. Damit gelingen sehr interessante Locken – Frisuren.

Unser Geheimtipp: Locken ohne Lockenstab und Co

Es gibt allerdings auch noch eine Methode um Ihre Haare in die Lockenform zu bringen. Diese ist vielen nicht bekannt und man könnte sie sogar als Geheimtipp bezeichnen. Denn es gibt eine Möglichkeit wie Sie ganz ohne Lockenwickler, Lockenstab und Co einfache, aber dennoch schöne Locken hinbekommen können. Das einzige was Sie dazu brauchen, ist ein Glätteisen. Wir haben uns auch im ersten Moment gedacht: „Was? Aber damit kann ich ja nur die Haare glätten, und genau das will ich ja nicht!“

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Aber es gibt einen Trick dahinter. Zuerst müssen die Haare in mehrere Zöpfe aufgeteilt werden. Die Dicke der Zöpfe bestimmt dabei, wie groß die Endlocken werden. Bei mehreren kleinen Zöpfen entstehen auch kleinere und feinere Locken. Bei wenigen großen Zöpfen entstehen eher Wellen, oder sehr große Locken. Aber Sie sollten Ihr Haar unbedingt in mindestens drei Zöpfe aufteilen. Wenn das erledigt ist, kann das Glätteisen vorgeheizt werden. Wenn es vorgeheizt ist, kann damit an den Zöpfen entlang gestrichen werden. Immer mehrmals am gleichen hintereinander, damit sich dieser gut aufheizt und die Haare verwandeln sich. Wir empfehlen mindestens 10 – mal, am besten 15 – mal entlangstreichen. Wenn der Zopf gut und gleichmäßig erhitzt wurde, kann mit dem nächsten begonnen werden. Es ist extrem wichtig, dass Sie die Zöpfe auch wieder gut auskühlen lassen, bevor Sie sie öffnen. Denn nur dann können die Haare die neue Form gut annehmen. Wenn alle Zöpfe wieder ausgekühlt sind, können sie geöffnet werden und die Haare sollten dann mit den Fingern etwas aufgelockert werden. Schon haben Sie Locken ohne einen Lockenstab gemacht.

Temperaturen und schutzmaßnamen

Egal mit welcher Methode Sie Locken machen wollen, es ist immer eine hohe Temperatur notwendig. Außer wenn mit der chemischen Keule gearbeitet wird, erhalten Sie sonst keine dauerhaften Locken. Das Haar besteht allerdings aus Proteinen, also Eiweißen, die sehr empfindlich auf Temperatur reagieren. Doch der Aufbau der Haare schützt es ein Stück weit. Denn außen liegt eine schuppige Struktur mit der das Haar vor äußeren Einflüssen geschützt wird. Aber wenn das Haar für einen längeren Zeitraum einer zu hohen Temperatur ausgesetzt ist, beginnen die Proteine mit der Degeneration. Das bedeutet; sie verlieren ihre Struktur und so ihre Wirkung. Wenn zu viele Proteine abgebaut wurden, ist das Haar schwer beschädigt, und ein temperaturbedingter Schaden ist irreparabel.

Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Haare vor den hohen Temperaturen schützen. Eine einfache und dennoch effektive Methode, ist der Einsatz eines Hitzeschutzsprays. Es muss einfach nur vor dem Locken wickeln auf die Haare aufgetragen werden, dann kann es die Haare vor der einwirkenden Hitze schützen.

Beim Locken wickeln kommt es manchmal mit, aber auch ohne Hitzeschutzspray zu einer leichten Entwicklung von weißem Rauch. Viele Leute interpretieren darin, dass sich der Hitzeschutzspray in das Haar einbrennt. Was aber nicht stimmt. Der einzige Effekt der hier auftritt, ist das Wasser und einige wenige Bestandteile des Hitzeschutzsprays verdampfen. Das ist ein ganz normaler Prozess der beim Locken wickeln genauso auch ohne das Hitzeschutzspray auftreten kann.

Fazit

Locken zählen zu den interessantesten Frisuren, die es gibt. Sie sind nicht erst gestern aufgetaucht, sondern schon die alten Griechen haben sich ihre Haare bereits zu Locken gewickelt. Deswegen sind die Locken eine zeitlose Frisur, die egal welcher Modetrend gerade in ist, passen. Mit Locken können Sie entweder verführerische große Locken machen, mit denen Sie jedem mit einem Schwung den Kopf verdrehen können. Oder Sie können Ihre Haare auch zu kleinen und verspielten Ringel – Locken wickeln, die nicht weniger verführerisch wirken. Mit Locken und einem passenden Outfit sind sie der Mittelpunkt jeder Party.

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Das Wickeln der Locken ist auch viel einfacher als es das Styling vermuten lässt. Ihnen steht die freie Wahl: die beiden gängigsten Methoden sind die Lockenwickler und der Lockenstab. Mit beiden sind Locken in allen Größen und Formen möglich, je nach dem was Sie gerade möchten. Jedes Prinzip hat seine eignen Vor- und Nachteile und je nachdem welche Funktionen Sie bevorzugen, ist eines besser geeignet. Aber beachten Sie bitte immer: Schützen Sie Ihre Haare vor dem massiven Temperatureinfluss, deswegen sollten sie immer ein Hitzeschutzspray verwenden. Für Beispiele von Geräten der einzelnen Kategorien, können Sie ja einen Blick auf unsere Testberichte werfen.